
|
Java lernen mit
Eclipse 3
|
"Java und Eclipse -- ein perfektes Team" kurz
und prägnant wie sein Buch Java lernen mit
Eclipse 3 bringt Gottfried Wolmeringer es auf
den Punkt. Rundum Java, rundum Eclipse.
Eclipse hat sich in der Praxis zahlloser
Programmierer als das Java-Werkzeug der Wahl
erwiesen. Und deshalb ist auch nichts Geringeres
als die Grundlage für Wolmeringer, um den
Einstieg in Java zu ermöglichen. EDV-Grundlagen
überspringt er und setzt sie bewusst voraus.
Umso mehr Raum widmet er dafür den Mitteln, die
das freie Eclipse anbietet, um dem Leser die
praktische Programmierung mit Java von Anfang an
zu erklären.
|
 |
Konzipiert, um von
der ersten bis zur letzten Seite aufbauend
gelesen zu werden, führt er in die Ursprünge von
Java ein, zeigt die Installation von Eclipse und
Java, erklärt die Konzepte der
objektorientierten Programmierung, die Arbeit
mit Eclipse, Java und Datenbanken. Im Anhang
dann noch Tipps, weiterführende Quellen, ein
Glossar und Index. Wichtig ist die CD: Alle
Programme liegen darauf bereit, die Beispiele
aus dem Buch und eine komplette PDF -Version von
Java ist auch eine Insel von Christian Ullenboom.
Java lernen mit Eclipse 3 ist ein Einstieg in
die Programmier-, Java-, und Eclipse-Welt, der
nicht nur gelungen ist, sondern in seiner Art
auch einzigartig. Ein Empfehlung! --Wolfgang
Treß |
|
Steigerung von unübertrefflich = Java lernen mit Eclipse 3
Zugegeben, für Jeden ist ein so praxisbezogenes Buch nicht geeignet. Manch einer hat lieber ein theoretisches Buch, oder gar eine Art Lexikon. Wenn ich die Bewertungen meiner Vorgänger so ansehe, muss ich sagen: Sie haben immerhin so viel aus dem Buch gelernt, dass sie es kritisieren können, wenn auch sehr unsachlich. So wie jeder über die Supermarktkette schimpft, wo er gerade sein Abendessen gekauft hat.
Mir hat einmal ein sehr kluger Mann gesagt: Der beste Lehrer ist der, der seinen Schülern die Chance gibt, zu glauben, sie könnten ihren Lehrer übertreffen.
Ich lerne nur, wenn ich etwas praktisch gezeigt bekomme und verstehe es nur, wenn ich es erproben kann. Nur deshalb habe ich mir dieses Buch über Amazon bestellt, nachdem ich es bei einem Freund gesehen und eine Weile darin geblättert hatte. Was mir nach den ersten Tagen auffiel, war, dass alles, was an Kode im Buch oder auf der CD enthalten ist, ausnahmslos funktioniert. Eine Sache, die nicht alltäglich zu sein scheint, wenn man sich die Bewertungen der gefragtesten Java-Bücher anschaut.
Dieses Buch war für mich wie ein Abenteuer, das ich nie mehr missen möchte. Es hat mir gezeigt, dass Programmierung, selbst mit Java, nicht trocken und uninteressant sein muss.
Der Autor hat die Gabe, einen förmlich zusehen zu lassen, wie Java funktioniert, wie der Computer aus dem Text des Kodes ein Programm macht, das richtig abläuft.
Ja, auch ich habe einen Entschluss gefasst, den ich bei einem Fachbuch noch nie gefasst habe: Ich werde mir die zweite Auflage auch noch kaufen, wenn sie denn kommt.
Praktische Praxis
Erstaunlich, wie es der Autor schafft, Java so zu erläutern, dass keine Fragen offen bleiben. Das Buch hat dabei eine ganz neue Qualität, als eine Einführung in die Praxis mit Hilfe der Praxis. Sicher ein Wagnis, aber ganz herausragend gelungen. Es ist nicht jedermanns Sache auf solche Art und Weise eine Programmiersprache zu lernen. Aber ich musste mich den Dingen dieser Welt immer schon praktisch nähern, um sie zu verstehen. So gesehen, war der Kauf diese Buches für mich ein Glücksgriff, den ich nicht bereut habe. Dem, der sich mit praktischen Übungen der Sprache Java nähern möchte, kann ich das Werk nur wärmsten empfehlen.
Lob gegen Tadel
Die stark differienden Kritiken zu diesem interessanten Buch haben mich dazu angeregt, auch mal ein paar Zeilen zu schreiben. In einer Buchhandlung gekauft, bin ich hier bei der Suche nach einem XML - Buch auf die Lobreden und Verrisse des Buches mehr zufällig als gezielt gestoßen.
Ich habe mir das Buch bereits in der Buchhandlung genau angeschaut. Da ich nichts passen-deres fand, habe ich es mitgenommen. Als Linux Freak bin ich zwar auch etwas enttäuscht gewesen, dass es nicht auf Linux eingeht. Da Java sowie auch Eclipse plattformübergreifende Software sind, war dies auch nicht nötig. Die Installation unter Linux war Spielerei, für einen Linuxkenner absolut kein Problem. Der Einsatz von Eclipse und Java 5 sind unter Linux zu 100% identisch mit der Verwendung unter Windows. Mir war sofort klar, dass es nur sinnlo-ses Füllen von Papier gewesen wäre, hätte der Autor die Installation und den Einsatz unter Linux, Unix, Solaris, QNX und was es sonst noch gibt, beschrieben. Außerdem kenne ich keine Anfänger, die Linux, Unix, Solaris, QNX und was es sonst noch gibt, benutzen. Solche Anwender werden zwar auch ein Einsteigerbuch wollen, aber sich wahrscheinlich mehr auf das Onlinebuch der beiliegenden CD stützen.
Sehr anschaulich beschreibt der Autor zunächst einmal den Sinn und Unsinn moderner Programmiersprachen und zeigt Beispiele, die selbst ein Programmierneuling, wie ich, verstehen konnte. Danach erläutert er den Wert einer guten IDE und was das ist, sowie worauf es bei so einem Werkzeug ankommt. Nach dieser Einführung, die man meiner Meinung nach als Newbee wirklich nötigt hat, geht es bereits an die Installation. Sie wird, wie erwähnt, für „Win-doof" beschrieben. Aber das ist in dem Umfeld wohl auch nötig. Geht es doch nur darum, Dateien auf die Platte zu kopieren. Schade ist nur, dass die Versionen von Java und Eclipse für die anderen Betriebssysteme nicht auch mit auf der CD-ROM waren. Aber auch das konnte ich verschmerzen, schließlich hat man als LinuxUser kein 128 Bit-Modem sondern einen DSL-Zugang. Mir genügten die Webadressen, die zu jedem Thema reichlich in dem Buch vorhanden sind. Die wunderbare Erklärung zur objektorientierten Programmierung, die darauf folgt, werde ich nie vergessen können. Der eine oder andere mag es etwas gewagt gewesen sein, bis zu den alten Griechen zurück zu gehen, aber für mich, der ich zwei Semester Philosophie belegt hatte, war dieser Einstieg in die Thematik ein Hochgenuss. Wirklich jammerschade, dass diese Gedankengänge kein Allgemeingut sind. Nach so viel, oder besser so wenig Theorie wird der Autor sehr praktisch. Für mich war die Einheit von Praxis und Erläuterungen, die ich in diesem Buch vorfand, ohnehin mehr als lobenswert. Am Beispiel eines Autohauses wurde die Objektorientierung sehr anschaulich verdeutlicht und auch die erste Software erstellt. Sehr positiv waren für mich auch die perfekt gewählten Aufgaben, zu den einzelnen Kapiteln. Alle Lösungen, sowohl die von den Aufgaben, als auch von den Übungen finden sich lückenlos auf der beigelegten CD-ROM. Was ich jedoch vermissen musste, waren die Kommentare im Kode. Obwohl der Autor ausdrücklich auf die Wichtigkeit der Kommentierung hingewiesen hat, hat er es selbst versäumt, diese durchzuführen. Ich habe lange versucht, das zu verstehen, bis mir klar wurde, dass das Buch eigentlich der Kommentar zu den Beispielprogrammen ist und jeder weitere Kommentar überflüssig gewesen wäre. Auch regt der Autor den Leser an einer Stelle dazu an, den Kode selbst zu kommentieren. Ein pädagogisch ganz hervorragender Schachzug. Und es bleibt nicht der einzige. Was mich am meisten begeistert hat, war der Einsatz dieses Schnipseleditors, um den Aufbau der Javazeile zu ver-stehen. Java ist zwar erst meine erste Programmiersprache, nach VB, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese doch recht komplexen Sachverhalte besser zeigen und erklären kann.
Natürlich merkt man dem Buch an, dass es für den Einstieger geschrieben wurde. Jeder der in dem Buch sein Javagrundwissen erweitert sehen möchte, muss enttäuscht werden. Aber jeder der mit diesem Buch in die Sprache einsteigt, wird die Fingerzeige des Autors nicht nur dankbar befolgen, sondern auch in Erinnerung behalten. Was für ein Buch man auch immer später liest, um noch tiefer in Java einzusteigen, jeder noch so kleine Tipp aus diesem Buch macht sich mehrfach bezahlt. Ich habe so manches wärend der Lektüre verstanden, was vorher für mich nur eine leere Phrase gewesen ist. Das ist auch der Hauptgrund für mich gewesen, eine positive Kritik zu schreiben. Denn eigentlich bewege ich mich genau in der Mitte zwischen den Kritikern und den Lobrednern. Trotzdem gebe ich jetzt die Höchstpunktzahl. Überhaupt erstaunt es mich gar nicht, dass das Buch zwischen Lob und Kritik zerrissen wird. Das ist wohl des Schicksal jedes ungewöhnlichen Buches, ob im belletristischen Bereich als auch beim Fachbuch. Beispiele gibt es ohne Ende, so das Sachbuch von Linus Thorwalds, Bücher wie „Der Zauberberg" oder „Das Parfüm". Ich bin mir sicher, dass es auf Dauer so zwiespältig auf dieser Webseite weitergeht. Wenn ich das Buch noch nicht hätte, wäre gerade das für mich ein Grund es kennen lernen zu wollen. Jeder, der sich jedoch entscheiden will, kann es sich in der nächsten städt. Buchhandlung oder gar in der Bücherei anschauen und für sich selbst darüber klar werden, ob er es braucht oder nicht. Man kann es sich schließlich auch gebraucht kaufen. Aber mein Exemplar behalte ich! Unter uns, auf die Kritiken hier, würde ich gar nichts geben, selbst auf diese hier nicht. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
© 1998-2005,
Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
|
|
|
|